Diese Aussage reizt zum Nachdenken. Das sagt der Betreiber eines Cafés. Der stellt klipp und klar fest: „Die neuen Coffee-Shops und der „Coffee to go“ widersprechen dem Geist des Kaffeehauses: das ist der Ort für Kommunikation.
Stimmt!
„to go“ heißt abfertigen. Schnell, schnell, schnell. Rein, zahlen, raus. Aber Bedienen? Das passt nicht in die togo-Welt: das ist cash, cash, schnell, schnell, verdienen statt dienen. Wohin dieses Denken führt zeigt gerade die Bankenkrise.
Was bedeutet das fürs Direktmarketing?
Betrachten Sie Ihre Zielpersonen von allen Warten aus. Sehen Sie Ihre Zielperson nicht allein als Kunden. Sondern als Gast, Freund, Bekannten, Kollegen …
So bauen Sie eine Beziehung auf. Abseits vom Verkaufsgetöse. Und Sie verkaufen dadurch mehr. Denn jetzt gewinnen Sie neue Freunde für Ihre Firma, für Ihr Angebot für Ihr Produkt, für Ihre Dienstleistung.
Hoch lebe das Café!!!
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Auf Wiedersehen, -hören, -lesen
herzlichst aus Nürnberg
Guenther P. Mairoth,
begeisterter Caféhaus-Besucher, dem es immer
schwerer fällt hier noch wirkliche Caféhäuser
statt „ToGos“ zu finden.
Schlagworte: Beziehungsmarketing, Café, Direktmarketing, E-Mailing, Kaffee, Kaffeehaus, Kunde, Kundenbehandlung, Landeseite, Liebe, Mailing, verkaufsbrief, Verkaufstaktiken, Werbebrief, Zielgruppe, Zielperson

November 19, 2008 um 1:15 |
Das rechte Foto > da fällt mir gleich „typisches Wiener Kaffeehaus“ ein. Beim linken Foto > ein deutscher Ableger einer amerikanischen Kaffeehauskette (sorry Leute, eure Muffins sind zwar wirklich geil und der Kaffee auch nicht schlecht, aber …).
Also wenn der Profit an 1. Stelle steht, stirbt das Wohlfühlklima. Wie in der Werbung. Mit Getöse kann man vielleicht, wenn es laut und schrill genug ist, Erfolg erziehlen. Aber man muss sich steigern und immer schriller werden. Und irgendwann verliert man den Kunden aus den Augen, der sich verarscht fühlt. Denn der Kunde ist nicht dumm. OK, viele sind es bestimmt, denn sonst hätte die marktschreierische Werbung ja keinen Erfolg. Aber wie lang? Oder aber es liegt dann nur an den guten Produkten …
November 19, 2008 um 4:52 |
„Richtige Cafés“ ich denke es kommt darauf an, was Sie darunter verstehen. Vergleichen Sie den Kaffee vom Becker mit dem Kaffee im Wiener Caféhaus?
In meiner Zeit in den USA wurde das „Starbucks“ mein Caféhaus – obwohl ich dort heiße Schokolade trank. Aber dennoch, das Gespräch mit Freunden, Bekannten oder manchmal einfach nur mit mir selbst waren sehr inspirierend.
Sicherlich als Café am Eck kann es dort auch sehr hektisch zu gehen, aber es gibt auch immer wieder andere Ecken – wie zum Beispiel in Potsdam in der alten Einkaufsstraße, dort laden Stühle und die Sonne zum verweilen ein.
Gut Kaffeeduft wünscht,
JTorma
November 20, 2008 um 12:53 |
Grüß Sie JTorma
,
im Amiland mag das mit Starbucks stimmen. Doch mit meinem Beitrag zielte ich auf die Steigerung „Kunde“ -> Gast, Freund, Bekannter, Kollege …
Dieser Unterschied bringt im Direktmarketing langfristig stabile Erfolge. Direktmarketer sind in der aufbauenden Krise überlegen, wenn sie bereits zur Zielperson diese Beziehung aufbauen.
Auf Wiedersehen, -hören, -lesen
herzlichst aus Nürnberg
Guenther P. Mairoth
PS: Ich mag Frauen – aber ums einfach zu schreiben, wähle ich bei Zielperson usw die männliche Form.
November 20, 2008 um 12:57 |
> Und irgendwann verliert man den Kunden aus den Augen, der sich verarscht fühlt.
Hallo Schanzenbach,
das ist der springende Punkt, wenn nur ein Kunde als „Kunde“ umworben wird.
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herzlichst aus Nürnberg
Guenther P. Mairoth
März 14, 2009 um 7:46 |
Kaffeehäuser sind die letzten Tempel jeglicher kultur.